
ElevenLabs hat Music v2 vorgestellt und rückt seine Musik-KI stärker in Richtung kontrollierbarer Produktion. Nach Unternehmensangaben soll das Modell bessere Vocals, Instrumentierung und Arrangements liefern und dabei auch komplexere Wechsel innerhalb eines Songs beherrschen, etwa zwischen sehr unterschiedlichen Genres oder mit dichterem Rap-Flow.
Für Creator ist vor allem die neue Steuerbarkeit interessant. Einzelne Songbereiche sollen per Inpainting neu erzeugt werden können, ohne den kompletten Track neu zu bauen. Dazu kommen mehrsprachige Verbesserungen und Produkte für Musik, API-Nutzung und kommerzielle Content-Produktion.
Der eigentliche Punkt liegt aber unter der Oberfläche: KI-Musik wird nicht mehr nur als schneller Generator verkauft, sondern als Werkzeug für echte Produktionsketten. Für alle, die Musik in Videos, Kampagnen oder Releases einsetzen, werden Rechte, Transparenz und Nachbearbeitung damit wichtiger als der reine erste Wow-Moment.
Quellen:
- ElevenLabs Blog: https://elevenlabs.io/blog/introducing-music-v2
- The Verge: https://www.theverge.com/ai-artificial-intelligence/938246/elevenlabs-says-its-updated-ai-music-generator-can-create-genre-switching-songs