
Im laufenden Urheberrechtsstreit um Suno wird jetzt auch darüber gestritten, wie viel Trainingsmaterial öffentlich sichtbar sein soll. Universal Music Group und Sony Music Entertainment fordern laut Music Business Worldwide, dass die Gesamtzahl der verwendeten Audiodateien nicht unter Verschluss bleibt.
Die Labels halten die Größenordnung für relevant, um Art und Umfang der behaupteten Nutzung beurteilen zu können. Suno verweist dagegen auf mögliche wirtschaftliche Nachteile, falls genauere Angaben zum Trainingsbestand offengelegt werden.
Eine gerichtliche Entscheidung steht noch aus. Für KI-Musik-Creator ist der Vorgang trotzdem wichtig, weil sich an solchen Verfahren entscheidet, wie transparent Musikmodelle künftig mit Trainingsquellen umgehen müssen und wie belastbar ihre kommerzielle Nutzung langfristig ist.
Quellen:
- Music Business Worldwide: https://www.musicbusinessworldwide.com/umg-and-sony-urge-court-to-reject-sunos-bid-to-seal-the-size-of-its-ai-training-data-arguing-the-public-has-a-right-to-see-the-scale-of-its-copying/